Resumee Francee

Weil wir so unwahrscheinlich gut gefahren sind, konnten wir unsere Expedition durch Flora und Fauna Frankreichs 24h frueher als geplant abschliessen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind ernuechternd. Um es auf den Punkt zu bringen, das Bienensterben ist kein deutsches Phaenomen. Es ist laengst auch in Frankreich angekommen.

Ausserdem hatte Junior seine Reifen ueber die alpinen Bergstrassen verteilt. Ergebnis, 5mm mehr Belag ueber die gesamte Strassenbreite auf der kompletten Strecke. Am Ende hatte sich sein Reifenprofil invertiert. Heisst, das was vorher mal eine Rille war, ist jetzt ein Steg. Und umgekehrt. Trennscheiben haben mehr Profil.

Muddi hat zu viel im Getriebe rumgeruehrt. Als wir ihr dann endlich mal beigebracht hatten, dass das nix mit Kuchenbacken zu tun hat, war‘s schon zu spaet. Der Kupplungsgeberzylinder hatte das Zeitliche gesegnet und tropfte von nun an inkontinent vor sich hin.

Ich, Vader, bin demnach der Einzige, der vollkommen unverschuldet mit  einem technischen Problem zu kaempfen hatte. Nur meiner loesungsorientierten Fahrweise ist es zu verdanken, dass die Expedition trotz aller Unbillen zu einem erfolgreichen Ende gefuehrt werden konnte.

Nach Abarbeitung der Notfall-Checkliste und Abwaegung aller Optionen fuehrte die Summe aller Teilprobleme zu einer angeregten Diskussion und diese dann zu der Entscheidung, die Reise mit einem Zeitvorsprung von 24h zu beenden. Das hat vor uns noch keiner geschafft.

Wir halten fest, eine YAMAHA faehrt auch ohne Reifen. Und eine KTM laesst sich weder von einem inkontinenten Geberzylinder noch einer fehlenden Hinterradbremse stoppen. [ATTN: Wortwitz!]

Sag zum Abschluss leise: „Kug ma, die Tuete iss total nass.“ Noch mal winken, und dann ab nach Hause.

Auf der wenig ereignisreichen Abschlussetappe testen wir wieder die unterschiedlichsten Strassenbelaege. Der ausgebrachte Bluetenzauber entpuppt sich leider als gelber Split. Sehr unangenehm.

Aber die Kuhscheisse bleibt Kuhscheisse. Also entscheiden wir, dass der Vorausfahrende aus hygienischen Gruenden seine Linie entsprechend anpasst, um den Hinterherfahrenden eine beschissene Fahrt zu ersparen.

Bei einem kurzen Zwischenstopp, kurz vor dem Ziel, passiert es dann.

 

Einen Notarzt bitte! ACHTUNG!!! Das ist keine Uebung! Einen Notarzt bitte!

 

Juniors Mopete wird schmutzig. Das Vollgas-Wendemanoever auf diesem neuartigen rasenaehnlichen Strassenbelag scheitert aufgrund fehlender Haftung. Eltern haften fuer ihre Kinder. Der Junior ist demnach haftungsbefreit. Verletzt wurde zum Glueck niemand. Die Kosten fuer den umsonst angetanzten Notarzt uebernimmt die Haftpflichtversicherung. Der Belag faellt folgerichtig durch und wird nicht bis zur Serienreife weiterentwickelt werden. Aber zumindest sah er gut aus.

Kurze Zeit spaeter erreichen wir den Ausgangspunkt unserer Expedition. Juniors Frau konnte leider nicht bei der Ankunft dabeisein.

Aber sie hat den Hunden genaue Anweisungen fuer die Schluesseluebergabe hinterlassen.

Helden!

Gute Nacht!

 

Was haben wir heute gelernt?

Zum einen weiß ich nun, dass man zum Fahren eines Motorrads eigentlich keine Kupplung benötigt. Warum das?
Nun, es begab sich folgendes: In den letzten Tagen sind mir immer wieder kleine Ölspritzer auf meinem linken Koffer aufgefallen. Wir konnten uns nicht erklären, woher diese stammten. Nachdem heute wieder frische Flecken aufgetaucht sind, habe ich mal genauer geschaut. Und siehe da, die Strapazen der letzten Tage haben dem Kupplungszylinder scheinbar nicht so sehr gut getan. Kann ich gar nicht verstehen. Wir sind ganz langsam und gemächlich über die Pässe der Alpen gerollt.
Jedenfalls tropft dort Öl raus. Kurzer Halt an einer Werkstatt. Dort war die Dame am Tresen sehr bemüht zu helfen, konnte aber aufgrund von ein paar Sprachbarrieren nicht wirklich weiterhelfen.
Was haben wir also gemacht? Klebeband drum, etwas Zellstoff und weiterfahren. Hilft ja nix. Hauptsache ich sau mich nicht ein.
Juniors Vorschlag war nun, einfach nicht zu kuppeln und die Gänge so zu schalten. Klingt erstmal nach kreischendem Metall auf Metall, wenn man darüber nachdenkt. Dem war aber nicht so. Die nächsten 250 km hatte ich nun Zeit, meine Gangschaltefähigkeiten zu verfeinern. Und siehe da, in 80 Prozent der Fälle ist die Kupplung völlig überflüssig. Geht auch so. Also das habe ich gelernt.

Desweiteren, was sollte im Reisegepäck eines Motorradfahrers nie fehlen? Richtig, Klebeband. Am besten noch in verschiedenen Farben, denn das Auge klebt ja bekanntlich mit.

Drittens: Die Franzosen sind zwar ein recht eigenes Völkchen, aber entgegen meiner eigenen Vorurteile sind diese Menschen doch wirklich nett, freundlich und meist sehr hilfsbereit. Ich muss meine Sicht folglich korrigieren. Viele Leute sprechen Englisch und wenn nicht, dann geht es eben auch mit Händen und Füßen (ja ein ü mit ü und nicht mit ue und ein hartes ß, Vadder zieht es die Socken aus!) Die nächste Tour in die französischen Alpen kommt bestimmt.

Und zu guter letzt: Wenn Vadder Hunger hat, dann sollte man ihn nicht vornweg fahren lassen. Die Erklärung dafür bleibt jedem selbst überlassen.

Morgen machen wir uns leider schon auf den letzten Streckenabschnitt. Die Zeit geht viel zu schnell rum.

Vielen Dank für‘s Lesen! 🙂

Kein Wasser

Muddi hat das Wichtigste ja schon kurz um(ge)rissen. Deshalb von meiner Seite nur noch zwei oder drei ergaenzende Bemerkungen.

Beim Fruehstueck werden wir von einer riesigen Gruppe Hollaender beschallt. Und ich dachte immer, dass in Holland nur 5Mio Menschen leben. Sie waren alle da. Und sassen neben uns zusammen an einem Tisch. War das ein Krach. Bloss schnell weg hier.

An Haende waschen oder sogar Duschen ist fuer den Kleinen nicht mehr zu denken. Schnell ´ne Pampers angezogen. Und los geht‘s. Wir haben doch keine Zeit.

Als wir an einem Stausee ankommen, beschliessen wir, dass Junior sein Bad ja hier nehmen kann. Aber leider ist das Wasser alle.

Die Enttaeuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Muddi muss natuerlich selbst gucken. Stimmt, kein Wasser mehr da. Aber uns faellt auf, dass der Hintern … Egal.

Besprechung der Situation, leider ergebnislos.

Der Familienrat wird einberufen. Die Optionen werden eingehend eroertert. Muddi haelt einen 90-minuetigen Vortrag. Die abschliessende Abstimmung kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis.

  • 1xJA,
  • 1xNEIN
  • 1xUNENTSCHIEDEN

 

Der Inhalt der Abstimmung war unbekannt und vor allem geheim. Es gibt keinen Gewinner, nur Verlierer!

Bei der folgenden motorisierten Besteigung des Achttausenders nahe der Grenze zur Schweiz faellt uns auf, dass jede Menge Schnee am Wegesrand liegt. Und Schafskoedel. Nicht lecker.

Der Schnee reicht aber leider nicht aus, um damit eine Badewanne fuer Junior voll zu machen.

Bei unserer letzten Pause, entdecken wir noch ein unterirdisches Wasserreservoir.

Leider muessen wir kurz darauf feststellen, dass das Wasser verunreinigt und weder fuer den Verzehr noch ein Bad geeignet ist.

Haette ich mir denken koennen!

Zum Abschluss ds Tages gibt‘s noch lecker was zu essen. Waehrend der Vader ernaehrungsbewusst auf ein Dessert verzichtet …

… arbeitet Muddi  an ihrer Problemzone.

Gute Nacht!

 

 

Notarzt, 3x bitte

St. Tropez, 07:00, wir satteln die Pferde. Der Vermieter der mich und Junior fuer ein schwules Paar gehalten und Muddi als lesbisch eingestuft hat, verabschiedet uns ganz herzlich. Mit einem Schmunzeln im Gesicht. Ich bin mir nicht sicher, ob er verstanden hat oder ueberhaupt verstehen wollte, dass wir nicht untereinander verheiratet sind.

Wir holen uns les baguettes am Markt und werden direkt fuer eine Filmproduktion gecastet, die gerade dort stattfindet. Da Junior sich aber nicht die Haare gemacht hat („Ich sehe immer toll aus!“), fallen wir leider durch‘s Raster. Ausserdem hat er heimlich versucht, Fotos zu schiessen. Wir mussten dann leider schnell weg.

Zuflucht finden wir zwei Strassen weiter bei der „Gendarmerie Nationale“. Den erwachsenen Lesern mag das in Zusammenhang mit St.Tropez noch ein Begriff sein.

Hier sind Louis de Funes und Michel Galabru zur Arbeit gegangen! Leider waren wir ausserhalb der Bewerbungszeiten da. Sonst haetten wir vielleicht die Moeglichkeit bekommen, unserem Leben noch eine positive Wendung zu geben und etwas Vernuenftiges zu lernen.

Aber erst mal geht‘s ganz nach oben. Die Belohnung, fast 3000m ueber dem Meeresspiegel. Duenne Luft und Nebel bei 2 Grad. Wasser zum Trinken, direkt aus der Luft. Ohne Becher, ohne nasse Haende.

2m tiefer ein toller Ausblick. Wir sind die Koenige der Welt.

Zwei Stunden spaeter, mir tropft schon seit 01h59m der Zahn, halten wir endlich an, um Fruehstuckspause zu machen. Wird auch langsam Zeit. Der Kaese auf meinem Baguette bekommt naemlich schon Bart. Gemuetlich stopfen wir uns den Bauch und dann …

… dann beendet Muddi die Pause und schubst ihre Mopete aus dem Stand um.

 

Einen Notarzt bitte! ACHTUNG!!! Das ist keine Uebung! Einen Notarzt bitte!

 

Muddi liegt bestimmt noch darunter.

Ach nee, da iss sie ja. Zum Glueck unversehrt. Beatmungsversuche hat Muddi trotz des dringenden aerztlichen Rates der Notfallmediziner Dr. Soein und Dr. S. Ch. Eiss (Namen von der Redaktion geaendert) energisch abgelehnt.

Und dann heisst‘s immer, dass ich alles kaputt kriege. Gemeinsam heben wir die Mopete auf. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Und das MoFa auch nicht! Nicht mal ein Kratzer. Muddi kriegt anscheinend nix kaputt.

Dann kann‘s ja weiter gehen.  Gemuetlich cruisen wir ueber die Landstrasse. Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Und so bemerke ich nicht, dass eine wassermelonengrosse Honigbiene in meinen Helm fliegt.

Quelle: VET-Magazin.com

Das Bild zeigt das Tier stark verkleinert! Ich weiss nicht, dass es eine Biene ist. Und ich weiss nicht, dass sie in meinem Helm ist. Sie weiss nicht, das ich gegen das Bienensterben bin. Und sie weiss nicht, wo der Ausgang ist. Folgerichtig aber trotzdem tragisch ergibt sich eine ausweglose Situation fuer uns beide. Ich werde gestochen. Dahin, wo es richtig AUA ist, in mein Doppelkinn. Verdammt.

Waehrend ich und die Biene am Strassenrand um unsere Leben kaempfen, entschwinden Muddi und Junior hinterm Horizont. War schoen Euch kennengelernt zu haben. Hier ist die Reise zu Ende. Ich suche mir einen Parkplatz, um sicherzustellen, dass keiner ueber meinen leblosen Koerper faehrt und nehme vorsichtig und noch vollkommen im Dunkeln tappend meinen Helm ab. Verschwommen erkenne ich die Umrisse des Untiers, dass noch immer regungslos im Kinnteil meines Helms lauert. Ich bin geliefert.

 

Einen Notarzt bitte! ACHTUNG!!! Das ist keine Uebung! Einen Notarzt bitte!

 

In der Ferne hoere ich die Rotorblaetter des Rettungshubschraubers. Rettung naht. Leider spielt mir mein eingetruebtes Bewusstsein einen boesen Streich. Es sind nur Muddi und der Kleine. Das wird boese enden! Als ich wieder zu mir komme schicken sich Dr. K. Eine & Dr. A. H. Nung gerade an, mit der Pinzette an mir herumzudoktorn und wollen danach die Wunde auszusaugen. Bitte nicht! Ich glaube, ich traeume. Aber ich bin gerettet.

Kurze Zeit spaeter stossen wir mit einem Kaeffchen auf meine Rettung an.

Also wir alle drei. Allerdings sieht Muddi so aus, als ueberlege sie, ob das mit der Rettung so ne gute Idee war. 😉

Weiter geht‘s. Und jetzt erst einmal bergab. Wir naehern uns langsam einer groesseren MoFa-Gruppe, als ich mit groesster Verwunderung feststellen muss, dass meine Hinterradbremse nicht mehr da ist. Nach ein paar mal pumpen baut sich wieder etwas Druck auf. Aber besser erst mal an die Seite ran.

 

Einen Notarzt bitte! ACHTUNG!!! Das ist keine Uebung! Einen Notarzt bitte!

 

Der Bremszylinder an der Hinterradbremse tropft. Das schwarze Gold will raus. Zu meinem Leidwesen, da wir auf der Tour noch die Asietta Kammstrasse einbauen wollten, eine 35km lange Schotterpiste. Und dafuer braucht man auf jeden Fall ne Hinterradbremse! Ein Schraubendoktor ist leider nicht zur Stelle. Also fahren wir zur Notaufnahme in den naechsten Ort. Die aeltere Dame erklaert uns auf Franzoesisch, dass in dem Laden keine Motorraeder mehr behandelt werden. Die KTM Leuchtreklame prangt noch stolz an der Fassade. Aber das Licht bleibt aus. Ein Anruf beim Haendler meines Vertrauens bringt die traurige Gewissheit, dass  nur ein kuenstliches Hueftgelenk Abhilfe schaffen kann. Reparatur der schadhaften Stelle nur durch Ersatz moeglich! Dafuer aber wohl auf Garantie. Na wenigstens was.

Weiter geht‘s. Wir haben doch keine Zeit. Und deshalb fahre ich jetzt mal ein bisschen vorne weg. Die letzten 70km bis zu unserer heutigen Bleibe vergehen wie im Fluge. Kein Wunder ohne Bremse. 😉

Wir schleppen uns in das einzige geoeffnete Restaurant im Ort, eine kleine Pizzeria und bestellen erwartungsfroh unser Essen. Ich bestelle die Nr.1, gibt‘s nicht. Dann eben den Burger, gibt’s auch nicht. Junior die Nr.13, gibt‘s auch nicht. Einzig Muddi schafft es, auf Anhieb ein Gericht aus dem Essens-Roulette zu waehlen, dass tatsaechlich zubereitet werden kann. Waehrend wir zwei anderen hastig die Karte studieren, amuesiert sich der Garcon darueber, dass wir sowieso nicht verstehen, was auf der Karte steht. Also bestellen wir einfach irgendwas. Irgendwas kommt dann auch. Und ausser Muddi weiss niemand, was er bestellt hat. Muddi kauft ein „E“ und moechte loesen. Jackpot! Alle haben ihr Essen. Los geht‘s. Schmeckt.

Der Tag ist zu Ende und wir rollen zurueck ins Hotel. Leider nicht schnell genug, weil Junior seine Liebe zur Tierfotografie entdeckt.

Grasshopper

Wildschweingrosse Gottesanbeterin

Riesenspinne

Rennschnecke

 

Die Muedigkeit hat uns eingeholt.

Gute Nacht

 

 

Das hamm die Schafe auch über ihren Brustwarzen

Denkt, es wäre gestern. Mein Beitrag ist aus technischen Gründen verspätet.

Vadder muss heute früher ins Bett. Er hat die letzten Nächte durchgemacht, obwohl er versprochen hat, früh schlafen zu gehen. Alles muss man hier zweimal sagen.

Jedenfalls ist heute Muddi mal dran mit Buchstabieren.

Der Tag ging los wie jeden Morgen mit dem Frühstück. Die Franzosen sind doch ein recht merkwürdiges Völkchen, was ihre Frühstücksangewohnheiten angeht. Die können zwei Meter lange Baguettes machen, die man als Wanderstöcke benutzen kann und kriegen es nicht hin, dazu die passenden Teller zu servieren. Es stellt sich also oft als größere Herausforderung dar, den Tisch nicht mit Krümeln zu übersähen.

Vadder hat zwar heute Nacht nur etwa fünf Stunden geschlafen (die letzten Nächte waren auch nicht besser), aber als er heute morgen aufwachte, schien es ihm ein Bedürfnis zu sein uns zu zeigen, dass er der Herr im Hause ist. Wie macht man das am besten? Genau, man packt seine Cojones aus. Niemand im Frühstücksraum war irgendwie beeindruckt

Daraufhin fiel unserem Jüngsten ein, dass er mal gehört hat, wenn man das Wasser auf 150 Grad Celsius erhitzt, werden die Eier schneller hart. Hmmm…

Ziel des Tages war heute Saint Tropez. Ein kleines beschauliches Küstenstädtchen, mit wenigen Einwohnern und Fahrzeugen. Die Leute leben hier von Fischfang und Rentierjagd.

Genau das richtige für Vadder. So glaubte er jedenfalls. Dazu später mehr.

Junior wurde zum Waschen und Aufhübschen geschickt, wie jeden Morgen. Aber wie üblich gab es nur eine flapsige Antwort. Hoffentlich ist die Pubertät bald vorbei.

„Ich brauch mich nicht fertig machen, ich seh immer gut aus.“

Also los, unter dem Helm sieht’s eh keiner.

Die Wetter-App hat sich heute mal Mühe gegeben und uns sonniges Wetter prophezeit. Hat auch hingehauen.

Bei traumhaften Bedingungen ging es auf den ersten Pass. Mit 2715 Metern der zweithöchste befahrbare Pass in den Alpen. Den höchsten haben wir gestern schon bestiegen. Dort oben allerdings war es doch ein bisschen frisch um die Nase. Bei zwei Grad Celsius muss man dann schonmal die Griffheizung benutzen. Gut dass wir fast alle eine dabeihaben.

Zurück im Tal war natürlich erstmal ein Tankstopp angesagt. Aber wie immer nur für eine der Maschinen. Und schnell bei der Gelegenheit alle überflüssigen Bekleidungsstücke abwerfen, denn nun sollte es stetig wärmer werden, bis Vadder am Nachmittag schlussendlich fast einen Koller in seiner Kluft bekam, weil die Südfranzosen es nicht schaffen, einfach mal deutsche Temperaturen einzustellen. Wir hatten schweißtreibende Temperaturen um die 25 Grad.

Bei dieser Gelegenheit wollte ich mal die Rollenverteilung in der Gruppe in Frage stellen. Also Mudder, Vadder und Junior. Wenn jemand sich ständig nicht entscheiden kann, am Essen mäkelt und immer nur hinterherfahren will, um in der Weltgeschichte herumzuträumen,  wessen Rolle ist das dann? Kann jeder selbst entscheiden.

In Saint-Tropez angekommen, haben wir unsere gebuchte Ferienwohnung schnell gefunden. Bis auf dass wir von einer alten Dame begrüßt worden sind, die nur französisch und italienisch spricht und der eigentliche Besitzer der Wohnung jetzt glaubt, dass Junior und Vadder miteinander verheiratet sind, lief eigentlich alles recht easy.

Wir wurden auch aufgefordert unsere Ausweise abzugeben, wie er uns erklärte wegen der Terrorgefahr. Als er Juniors Ausweis angesehen hat, brummelte er irgendwas von Terrorist in seinen Bart und dampfte mit unseren Dokumenten ab in sein Haus, um sie zu kopieren. Sicher ist es besser den Eindruck einer Ehe aufrecht zu halten. Das macht vertrauenswürdig. Oder man sollte einfach nicht sagen: „We are all married“ ohne eine weitere Erklärung.

Die Stadt Saint-Tropez entpuppte sich übrigens nicht als kleines, beschauliches Fischerstädtchen. Große Autos und Yachten, viele hübsche Menschen, die ihr Geld zur Schau tragen. Und mitten in der Rushhour kamen wir hier an. Da hat wieder einer mächtig gejammert, weil es dazu auch noch unerträglich heiß war. 😉

Nach den unglaublich tollen Eindrücken des heutigen Tages, lege ich mich nun zur Ruh. Es muss ja nicht immer erst Mitternacht werden.

Ach ja, wer bis hierhin aufmerksam gelesen hat und sich nun fragt, was die Überschrift mit dem gerade gelesenen Text zu tun hat: NIX!

Gute Nacht! 🙂

Kein Internet

St.Tropez, Suedfrankreich.

Yacht-Liegeplaetze fuer 25.000,- pro Tag … aber fuer Internet war kein Geld da! 🥺

Aufgrund der extrem schlechten Verbindung zur Aussenwelt muss der Bericht nachgereicht werden.

Sorry

Es wird Regen geben

Ab 07:30 ist das Fruehstuecksbuffet geoeffnet. Um 07:29 stehe ich vor dem Restaurant und kann es kaum erwarten, eingelassen zu werden. Ich habe seit mehr als 10 Stunden nichts Vernuenftiges  zu essen bekommen und habe tierischen Hunger. Die Tueren schwingen auf und …

… Muddi sitzt am Tisch und nippt gedankenversunken am Kaeffchen. Die Brote sind geschmiert. 😳

Kurz darauf erscheint der Junior. Er ist total begeistert vom Buffet und schliesst sofort innige Freundschaft mit der Dame des Hauses. Sie spricht weder Deutsch noch Englisch. Unser Kleiner aber auch nicht, weil er staunend mit grossen runden Augen durch den Raum marschiert und die Wurst, Milch und Saefte in glaesernen Kuehlschraenken bewundert.

Beim Auschecken wundert er dem Portier in seiner kindlichen Naivitaet dann vor, wie toll alles war,

  • das Zimmer – top,
  • das Buffet – top,
  • Sauberkeit -top
  • die Location – top
  • die Dame am Buffet ….

ATTN: der Portier ist gleichzeitig der Chef und wirft kurz die Bemerkung ein, dass es sich um seine Frau handelt!!!

… „die Dame ist PERFEKT!“ Gut gerettet. Trotzdem gefaehrliche Antwort. Ich befuerchte, dass der Chef sie uns gleich schenken wird. Wir  gehen jetzt besser.

Am besten zum Hafen. Da vermutet uns der vollkommen verdatterte Portier sicher am wenigsten.

Muddi hat Regen bestellt. Also muessen wir alle im Gummi fahren. Noch vor der Abfahrt sammelt sich das erste Wasser in den Stiefeln. Bei 11° ueber Null schwitze ich. Aber es gibt keinen Regen.

Dafuer koennen wir Bluetenzauber, Weizenflocken und Mais-Silage zur Liste unserer bisher unbekannten Strassenbelaege hinzufuegen.

Immer wieder passen wir unsere Route an, um  Regen zu finden. Endlich, nach ca 1 Stunde der erste Guss. Dauert aber nur 60min. Dann ist‘s von aussen wieder ziemlich trocken. Nur von innen nicht. Zeit fuer eine Pause.

Wir haben eine Stunde in der Maske gebraucht, um ihn so jung aussehen zu lassen. Danach fahren wir alle Bergetappen der Tour de France …

… auf einmal.

Das war keine gute Idee. Hoffentlich steht da unten keiner!

Aber nach ein paar Minuten Regeneration, geht‘s gleich wieder besser.

Bitte nicht zuhause nachmachen!

Die Aufloesung des Bildraetsels… Die Akteure waren gesichert! Aufwaendige Green Screen Technology macht‘s moeglich.

Naechste Haltestelle Mittagessen. War zwar schon 15:00, aber das ist nicht das Komische daran. Noch bevor wir den ersten Kellner richtig angesprochen hatten, suchte der schon das Weite. Kurz darauf kommt Jean-Pierre, ein junger Mann, der anscheinend nicht nur als Garcon, sondern auch als Dolmetscher arbeitet. Unsere Frage, ob er des Englischen maechtig waere, kontert er galant mit der Feststellung, dass englischsprachiges Volk anwesend sei. Nun wollen wir uns ja nicht faelschlich fuer Englaender ausgeben, sonst bekommen wir am Ende vielleicht keinen Kaffee. Aber eigentlich waren wir der Meinung, eine veritable Sprachkenntnis aufweisen zu koennen. Nicht so Mr. Oxford English, Sohn von Mrs. D. Ictt. CC und Mr. G. Oogle Translator. Er hat‘s uns so richtig gegeben. Den Kaffee und das Essen uebrigens auch.

Wer genau hinschaut, erkennt, dass wir den Platz gewechselt haben. Nachdem uns der erste Tisch nicht gefallen hat, haben wir die Motorradfahrer aus der Loge vertrieben und uns direkt auf die schoensten Plaetze gesetzt.

Die letzte Etappe hat uns noch einmal ganz weit nach oben gebracht, auf ca 7000ft/ ca 2360m.

Gute Nacht!

DDR ist ueberall

Um 06:30 weckt Muddi den Hahn und geht dann duschen. Das wiederum ruf den Kleinen auf den Plan, der sofort wach ist und beschaeftigt werden will.
Ich bin noch muede vom naechtlichen Bloggen und versuche, mich schlafend zu stellen.

– „Ich geh erst mal duschen! Du kannst ja noch liegen bleiben!!“

– Ja. Danke.

Auf einmal geht das grosse Licht an.

– „Stoert das?“

– Nein, Danke.

DIE Nacht ist vorbei. Heute soll prima Wetter werden. Die Front ist durch. Hat Muddi gesagt. Ich mach das Fenster auf, und der Regen peitscht mir ins Gesicht. Die unten parkenden Motorraeder sind kaum zu erkennen. Lufttemperatur ca 12 Grad, Wassertemperatur ca 5 Grad. Ja, das koennte klappen.

Gemuetlich starten wir in den Tag. Muddi geht schon mal vor zum Fruehstuecksbuffet und setzt alle Asiaten einzeln in ihren Reisebus. Als wir unten ankommen, ist‘s leer. Die Brote sind geschmiert. Und Muddi nippt gedankenversunken an ihrem Kaeffchen.

Heute sind wir schlau und starten direkt mit Ueberzieher. Wir verlassen die Vogesen und beginnen mit unserem Jura-Studium. So heisst naemlich das Gebirge hier.

Wir ERFAHREN die Bedeutung des Jura Zeitalters fuer die Entwicklung motorisierter Zweiraeder. Was uns jedoch verborgen bleibt, ist die juristische Einordnung und strafrechtliche Relevanz der Lieblingsbeschaeftigung der Einheimischen. Mit grossem Eifer sind sie darum bemueht, jede Strasse, alt oder neu, mit Split, Sand oder Kuhscheisse zu beschmieren. Vorzugsweise in den Kurven.

Waehrend in Deutschland schon handtellergrosse mit Split ausgebesserte Stellen die Aufstellung eines Gefahrenschildes und Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50km/h zur Folge haben, faehrt man hier in Frankreich ohne Vorwarnung in 25cm tiefe Splitschuettungen. Vorzugsweise bergab und vor Kurven. Meine Kloetzchenreifen graben sich so tief ein, dass das Mofa von allein stehen bleibt, waehrend die anderen beiden oben aufschwimmen.

Dieser Beitrag wurde finanziert durch Produktplatzierung. 😉

Das Ueberraschungsei muss auf der heutigen Etappe 3x an die Tankstelle. Davon gibt es hier jedoch recht wenige. Und wir nehmen, was wir kriegen koennen. Die Suche gestaltet sich schwierig.

Wir sind naemlich im entlegensten Winkel des Landes. Die Zeit ist hier stehen geblieben. Selbst in der DDR der spaeten achtziger Jahre, haetten diese Doerfer am Wettbewerb um die Auszeichnung „Schoenes Dorf“ nicht einmal teilnehmen duerfen. Zu diesen Orten fuehren nur Strassen, die zuletzt von den Partisanen im Zweiten Weltkrieg im Kampf gegen die Deutschen benutzt wurden. Zum Glueck finden wir doch eine Tanke, sogar eine, die 24/7 geoeffnet hat.

Geschlossen. Kein Sprit vor 14:00. Es ist 13:30. Wir muessen weiter.

Der Rest der Fahrt ist eine endlose Aneinanderreihung von Kurven, bei wechselnden Strassenbedingungen. Die Temperaturen haben sich langsam nach oben bewegt. Und die Strassen sind seit dem Mittag ueberwiegend trocken. Drei Tankpausen. Zwei Kurzstopps. Nach nur elf Stunden ist der heutige Ritt vorbei.

Im Lokal um die Ecke freue ich mich tierisch auf meine Spare Ribs. Der Kleine auch. Er testet seine Sprachkenntnisse und bestellt auf franzoesisch. Das Ergebnis ist ernuechternd.

Nein, das war, bevor ich mit dem Essen angefangen habe. Nein, das sind Spare Ribs.

Zur Ehrenrettung des Kochs muss man sagen, dass es sich tatsaechlich um das richtige Fleisch gehandelt hat. Es hat auch geschmeckt wie Spare Ribs,  allerdings ohne Ribs. Nur Spare eben. Wahrscheinlich ist es bei den Erfindern des Essens verpoehnt, die Finger zu benutzen. Deshalb muss und darf man nicht selber pulen. Aber Essen war noch erlaubt. Dumm nur, das das Essen schon weg war, als der Magen gemerkt hatte, was es denn ueberhaupt sein soll.

Muddi hatte sich einen Salat bestellt und fing gerade an, sich mit dem Essen anzufreunden.

Leider war die Kommunikation sehr einseitig. Dennoch haben wir ihr einen Herzenswunsch erfuellt und noch ein Foto fuer‘s Familienalbum geschossen.

Best friends forever.

 

Gute Nacht!

 

 

Es wird nicht regnen …

Heute Morgen 10:15, die qualifizierten Teilnehmer treffen sich zur Abfahrt. Zum Glueck hab ich meine Fussbank dabei, um auf das Mofa zu klettern.

Genug getroedelt! Muddi hat die Temperatur auf 19 Grad eingestellt, mit der Possibilitee fue rein weniesch Ab kueh luung. Und es wird auf gar keinen Fall Regen geben. Hat Muddi gesagt. Los geht’s.

Nach ca 160km Fahrt, in Sichtweite zur franzoesischen Grenze, ist der erste Tank leer. Das Kind hat doch tatsaechlich nur den Tank aus dem Ueberraschungsei von letzter Woche angebaut. Und so sind wir gezwungen, unsere erste Pause einzulegen. Muddi nutzt die Gelegenheit, um sich erst mit dem Kleinen an der Tanksaeule vorzudraengeln und danach das Reifenluftdruckgeraet zu blockieren. Der abgedraengte Autolenker ist not amuzed. Aber die Motorrad fahrende aeltere Dame, die nach Luft schnappt und um Atem ringt, waehrend Muddi auf‘m Schlauch steht, bleibt erstaunlich gelassen. Und dass obwohl sie einen ganzen Kopf groesser ist.

Bei diesem Stopp faellt ausserdem auf, dass dem Kleinen sein Sack verrutscht ist. Er haengt auf der einen Seite der Sitzbank halb herunter. Muddi muss ran und richten.

10min spaeter empfaengt Frankreich uns mit 13 Kreisverkehren auf 500 Metern. Fuer heute haben wir genuegend Kurven. Danke.

Muddi hat eine schoene Strecke durch‘s Hinterland ausgesucht. Die Strassen werden immer kleiner. Schilder, die den miserablen Strassenzustand entschuldigen sollen werden immer haeufiger. Dabei faellt mir ein Schild besonders ins Auge. „Chaussee degradee“! Es handelt sich hierbei um Strassen, die nach einer erzwungenen Begradigung ihres Verlaufs vor mehreren Jahrzehnten, aehnlich den damals in Deutschland ueblichen Flussbegradigungen, nun wieder renaturiert und in ihren Ursprungszustand zurueckversetzt wurden. Das gilt aber leider auch fuer den Belag, weswegen auf jedes Degradee-Schild auch unmittelbar ein Deformee-Schild folgt.  So viel Liebe zur Natur haette ich den Franzosen gar nicht zugetraut. Egal, wir sind ueberwiegend allein auf diesen Strassen unterwegs. Die Aeste der in die Strasse ragenden Baeume peitschen in unsere Gesichter. Wir sind eins mit der Umgebung, eins mit der Natur.

Lange kann der Spass allerdings nicht anhalten, da das Ueberraschungsei bald wieder leer ist. Wir verlassen den Bergkamm der Vogesen und kehren in die Zivilisation zurueck, um nach einer Tankstelle zu suchen. Es ist inzwischen ca 17:00. Die letzte Etappe steht bevor. Noch etwa 170km to go. Wir entscheiden uns, zum Grande Ballon hochzufahren. Die Temperaturen sinken mit jedem Hoehenmeter, die Wolkenuntergrenze leider auch.

Unser Sproessling zieht sich seine Matschhose an.

Dabei faellt mir etwas Verblueffendes auf …

… die Wolken im Hintergrund verheissen bestimmt nichts Gutes. Dummerweise vertraue ich auf Muddies Versicherung, dass es allenfalls ein kleiner Schauer wird. 5min spaeter halten wir im stroemenden Regen nochmal an, damit ich mir mein Regencape ueberwerfen kann. Der Grande Ballon ist prall gefuellt und laesst eine grande Menge Wasser zusammen mit uns den Berg hinab. Die schoenen Kurven, alle dahin. Von der Sicht ganz zu schweigen.

Aber ausser an ueberfluessigem Wasser sind die Franzosen auch reich an dummen Ideen. An unzaehligen Spitzkehren auf dem Weg ins Tal wechselt der Strassenbelag von Asphalt zu Kopfsteinpflaster. Nur fuer die Kurve!!! Ich kann‘s kaum glauben! Mit meinen Kloetzchenreifen fuehlt sich das an, wie auf Hackenschuhen uebers Eis. Den anderen beiden geht‘s aber anscheinend auch nicht besser.

Nach einer guten halben Stunde kommt zu dem stroemenden Regen interessanterweise auch noch die Sonne hinzu, die uns direkt ins Gesicht scheint. Wir werden fuer unsere Entbehrungen mit einem doppelten Regenbogen belohnt, den wir aber kaum sehen koennen, weil die Sonne so stark blendet. Nach nur einer Stunde ist der Regen vorueber und wir foenen uns auf dem Rest der Strecke mit dem Fahrtwind trocken.

Am Hotel angekommen muessen wir uns den Weg zur Rezeption gegen viele kleine Asiaten erkaempfen, die gerade mit ihrem Reisebus eingetroffen sind. Erinnerungen an die Ostsee-Tour werden wach. Und ich befuerchte, dass sich unsere Abreise morgen wegen der vielen Foto-Anfragen um mindestens eine Stunde verzoegern wird. Ich zweifele nicht daran, dass unsere asiatischen Freunde heute Nacht am Eingang Wache halten, um unsere unbemerkte Abreise zu verhindern.

Bevor es ins Bett geht schmiert Muddi dem Kleinen noch liebevoll den Ruecken ein.

Ich hab gesagt, das Minzoel muss auf die Brust. So geht der Schnupfen nicht weg. Aber auf mich hoert ja keiner. 😭

„Darf ich heute ein bisschen laenger aufbleiben. Biiiiiiitteeee!“

Na klar, ein wenig lesen darf er noch.

Dann koennen Muddi und Vader auch endlich Schluss machen.

Gute Nacht!

Erster Ausfall

Guten Abend liebe Freunde der hochwertigen Reiseberichterstattung. Leider muss ich direkt mit einer schlechten Nachricht beginnen. Wir sind nur zu dritt!

Wer zaehlen kann wird feststellen, dass wir im letzten Jahr auch zu dritt waren. Und trotzdem haben wir noch vor dem Start den ersten Ausfall zu beklagen.

Warum?

Wie ueblich habe ich fuer die Dauer der Reise alle Persoenlichkeitsrechte eingesammelt. Dabei kam es betrueblicherweise zu einem Betrugsversuch. Einer der Teilnehmer hat versucht, sich mit seinem Freibad-Ausweis eine Teilnahmegenehmigung zu erschleichen.

Leider ist das nicht die erste Panne dieser Unternehmung. Es fing so vielversprechend an. Nach langer Suche hatten SU und SN einen Sprachfuehrer fuer Suedosteuropa gefunden. Das Reiseziel stand fest, Kroatien. Am Kick-Off Meeting konnte ich aufgrund einer Kehlkopfentzuendung dann aber leider nicht teilnehmen. Diesen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit und Verletzlichkeit nutzten Muddi und die Kinder sofort fuer die Rebellion und verlegten Kroatien nach Frankreich. Jetzt fahren wir also nach Kroat-a-Suer.

Qualifizierte Teilnehmer:

  • Kind #2
    ZS ist unser Neuzugang und freigestellter Sprachfuehrer
  • Muddi
    SU hat sich Titel und Stellung einer Muddi schon auf unserer ersten Reise schwer und hart erarbeitet.
  • Vader
    SN traegt diesen Titel seit ueber 25 Jahren und bekleidet, wie in den vorangegangenen Jahren, folgerichtig die dazugehoerige Funktion als imperialer Reiseleiter.

Nicht qualifizierte Teilnehmer:

  • Kind #1
    SB hat sich dieses Jahr leider nicht qualifizieren koennen.

Viel Spass beim Lesen,
Muddi, Vader und das Kind