Das Ende naht. Es geht von Slowenien ueber Italien nach Oesterreich, bis kurz vor die Grenze zu Deutschland, damit wir am Freitag nicht mehr allzuviel Strecke bewaeltigen muessen. Unsere Mopeten sind naemlich schon ganz schoen erschoepft.

Es gibt auch nicht wirklich viel zu berichten. Wir sind am Donnerstag um 08:40 auf unsere Pferde gestiegen und am Abend um 20:49 sanft vom Sattel geglitten. Der Hotel Check-in war bis 21:00 geoeffnet. Wir haben also satte 11 Minuten verschenkt. Da haetten wir das Abendessen unterwegs gar nicht so herunterschlingen und nach dem ersten Dessert abbrechen muessen.

Am Timmelsjoch war¬īs etwas frisch. Da lag sogar noch frischer Schnee. Das Problem konnte mit dem richtigen Schneefraesenvorsatz aber schnell behoben werden.

Der durch die Raeumarbeiten entstandene Zeitverlust beschraenkte sich auf knapp 5min. Dann war der Pass wieder befahrbar.

Saubere Arbeit, wuerde ich sagen. Hab die Haenge gleich mitgeraeumt. Waehrend ich arbeite und den Weg frei mache, kartografiert Muddi die Alpen im Grenzgebiet zwischen Italien und Oesterreich neu. Die verfuegbaren GeoDaten sind fuer diese Gegend, Stand heute, naemlich noch ziemlich spaerlich.

Da hinten ist eine tolle Stelle zum Pinkeln. Da ist der Schnee noch nicht gelb!

Da die Uhrzeit schon recht fortgeschritten und das Befahren des Passes zwischen 20:00 – 07:00 untersagt ist, machen wir noch schnell das Licht aus und die Tueren zu. Und schon wieder bin ich derjenige, der arbeiten muss, waehrend Junior weiter hinten im Schnee spielt. Hoffentlich benutzt er den weissen Schnee!

Wir lassen den Abend in der Hotel-Bar ausklingen und fachsimpeln ueber die Pflanzenwelt des Pitztals in den Tiroler Alpen. Ein letztes Mal gehen wir zu Bett. Und bevor wir uns am Morgen auf den Heimweg machen, bringen wir unsere ausgelaugten Koerper noch einmal auf Vordermann. Unsere Lieben zu Hause sollen ja nicht denken, wir haetten uns gehen lassen.

So, genug jetzt. Abfahrt. Bei schoenstem Wetter tauchen wir in den Berg auf der Grenze von Oesterreich zu Deutschland ein. Nur um auf der anderen Seite bei Sintflut aus dem Ausguss herausgespuelt zu werden. Am Ende des Tunnels war kein Licht, lediglich Schaum und weisse Gischt. Im Dauerregen kaempfen wir uns Stunde um Stunde gen Norden. Nach ca 7h sind die Haut vom Regen zart und die Hintern vom Sitzen hart. Aber wir sind zu Hause. Junior wird von seiner Familie sofort wiedererkannt. Ich natuerlich auch. Man muss ja nur nach dem Kleinsten schauen. Das waere dann immer ich. Und bei Muddi sitzt schon die versammelte erweiterte Familie und feiert. Mit ihm hatte gar keiner gerechnet. ūüėČ

Auch diese Expedition muss zu einem Ende kommen. Und das haben wir jetzt erreicht.

Fazit:

Bosnien ist jede Reise wert. Die Menschen sind wahnsinnig gastfreundlich. Und es gibt jede Menge Natur. Dazu noch viele Wasserfaelle und unberuehrte Landstriche, die das ungeuebte Auge kaum von einem Regenwald unterscheiden kann. Aber das Beste, es gibt jede Menge OFFROAD!*

Wir verabschieden uns fuer dieses Jahr und danken unseren Familien, insbesondere unseren Frauen, dass sie auch dieses Jahr wieder das ganze Theater erst ermoeglicht und dann auch noch mitgemacht haben. Wir lieben Euch (jeder seine eigene Frau natuerlich!)!

*Anmerkung der Redaktion: Wir sind Helden!

ATTN: Die Navigation wurde geaendert.

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VonVader

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