Gegendarstellung und Aufruf

Nun ist es wohl an der Zeit dass ich, SU, mich auch mal zu Wort melde.
Wir sitzen gerade gemeinsam am Arctic Circle, SN hat heldenhaft ein Feuer entzündet, und bloggen um die Wette.

Nun ich sag mal, es ist unglaublich schwer, gutes Personal zu finden. Da nimmt man sich seine eigene Sekretärin mit auf Tour, gibt ihr ein paar einfache Aufgaben wie Tippen, Kurs, Geschwindigkeit und Fr… halten. Und was kommt dabei raus? SN…
Etwas muss ich ihm ja zu Gute halten. Kreativ ist er. Außer Donald T. gibt es wahrscheinlich niemanden auf der Welt, der sich so gut alternative Fakten ausdenken kann wie er.

Nehmen wir mal die kleinen Taiwanesinnen. Klar haben sich die älteren Damen auf meinen Wingman gestürzt. Klar wollten sie unglaublich viele Fotos mit und von ihm. Wahrscheinlich hätten sie ihn auch gern mit nach Hause genommen und in ihre Vitrine gestellt. Matrioschkas passen da ja schließlich auch von der Größe her hinein.
Aber schauen wir mal auf die Details hinter dem ganzen Treiben, sehen wir, dass ich zwar hinter der Scheibe in der Raststätte stehe und zuschaue, sicher auch mit Tränen in den Augen, jedoch aus anderen Gründen. Die Horde Damen habe ich geschickt und immer wieder dazu aufgefordert, nur ja nicht mit den Fotos aufzuhören. Ziel der ganzen Sache war, SN vom dringlichen Klogang abzuhalten. Da kann man schonmal das ein oder andere Tränchen verdrücken, vor Lachen. Hat funktioniert.
Oder der Dachs: Ich gebe zu, erst auf den zweiten Blick erkannt zu haben, um was für ein Tier es sich handelt. Aber tot war er von Anfang an, den brauchte ich nicht füttern. Dann haben wir uns gemeinsam darauf geeinigt, dass es ein Waschbär ist, haben ihn fotografiert und damit unseren Auftrag erfüllt. Soviel dazu.
In etwa so kann man sich auch den Rest unserer gemeinsamen Reise vorstellen. Wie ihr seht, durchaus anspruchsvoll.

Da ich jeden Tag darauf bestehe, dass wir pünktlich losfahren, sind wir auch voll im Plan. Muddi hin, Muddi her. Dadurch haben wir uns ein paar Kilometer extra gönnen können und sitzen jetzt am Polarkreis. Ist doch was.

Ich gebe es nur ungern zu, aber wir vertragen uns schon recht gut. Solange wir stundenlang ohne ein Wort durch die Welt fahren und jeder sein eigenes Zimmer im Hotel hat, klappt alles hervorragend.

Nun noch ein Aufruf in eigener Sache

Mich würde es sehr interessieren, wer unseren Blog eigentlich so alles mitliest. Ich tippe auf maximal vier Leute. Aber vielleicht sind es sogar fünf.
Deshalb bitte ich jeden von euch, einen kurzen Kommentar zu hinterlassen. Es reicht ein Wort oder eure Initialen. Namen sind nicht nötig. Ist ja alles im Internetz. Dann kann ich mal durchzählen und SN ein bisschen unter Druck setzen, sich mehr anzustrengen.

In diesem Sinn, vielen Dank und gute Nacht.

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