Off we go

Es hat sich ausgezahlt, dass ich SU an die Wetterfee verkauft habe und er sich hingebungsvoll und willenlos ihren Wuenschen gebeugt hat. Ab EDDE war das Wetter wirklich sehr bemerkenswert. Rechts neben uns dunkle Wolken, links neben uns dunkle Wolken, vor und ueber uns ein Wolkenloch. Und hinter uns dann wieder eine geschlossene Wolkendecke. Ich weiss nicht, wie der Kerl das macht.

Nach 09:15 / 750km sind wir in Szczecin auf dem ersten Campingplatz der Tour angekommen. Nach nur 15min hatten wir dann auch endlich ein freies Plaetzchen gefunden.

Und knapp eine Stunde spaeter waren wir umgezogen und ausgehfein. Das Platzrestaurant Taverna hatte inzwischen geschlossen. War ja auch schon 19:00.

Aber der Ort ist ja nicht weit weg. Und wir haben den ganzen Tag nur rumgesessen. Los geht’s, Broetchen fuer morgen frueh im Supermarkt kaufen. Die Stunden vergehen, und wir sind immernoch nicht angekommen. Huch, da ist er ja, war’n nur 4km. Zurueck dann auch noch mal 4km. Macht in Summe ACHT KILOMETER. Das KILO kommt uebrigens nicht von ungefaehr. 4 Broetchen, 2 Nescafe, 6 Minipaecken Marmelade und 1xAutan. Voller Erfolg!

Bevor wir uns auf den beschwerlichen Rueckmarsch machen, schauen wir noch beim Asia-Imbiss vorbei. Keiner spricht Englisch, wir dafuer kein Polnisch. Passt. Katze bestellt, Hund bekommen. Passt. Nein, war ganz lecker und unschlagbar guenstig. Dafuer gibt’s in Deutschland nicht mal das Spuelwasser.

Jetzt geht’s in die inzwischen mit Tau bedeckten Zelte. Temperatur im Moment 11 Grad (ueber Null). Mal sehen wie kalt es wird. Der Himmel ist sternenklar.

Gute Nacht!

An alle Skeptiker und Zweifler

Wir sind tatsächlich unterwegs. Heute Abend wird gezeltet, das Wetter ist gut.

Stettin, kurz hinter der polnischen Grenze.

Konzentration auf das Wesentliche

Nachdem alles Wichtige eingepackt ist und es morgen losgehen soll, kümmern wir uns noch um die letzten Details, um die Reisevorbereitungen abzurunden.

Ich sach mal, jetzt kann es losgehen. 👍🏻😀

Papier & Kram

Wenn einer eine Reise tut, …

… wird er erst einmal von Papier erschlagen. Aber mit Stein, Schere, Papier haben wir das Problem problemlos loesen koennen! 😉 Obwohl wir keinen Wodka zur Verfuegung hatten, sind wir hoechst zuversichtlich, dass uns das Visum in Kuerze von einem Mitarbeiter der Russischen Botschaft an die Haustuer gebracht werden wird.

Waldspaziergang mit Lernkurve

Wer in den Ostblock fahren will, muss sich auf Strassenverhaeltnisse einstellen, die den unseren nicht immer gleichen.

Deshalb haben wir das schoene Wetter genutzt, um zu testen, wieviel Gewicht ein Standard-Waldweg vertragen kann. Das Ergebnis: die Tour kann stattfinden.

Worldwide Marketing

CJ war so nett, nach RJAA zu fliegen, um dort den Peach A320 zu fotografieren, der Werbung fuer unsere kleine Ostsee-Tour macht. Hat sich also schneller herumgesprochen als erwartet. Mal sehen, wann die ersten Sponsoren an die Tuer klopfen. Als Zeichen unseres Erfolges bekommt das Foto einen Platz im Footer. Ich habe mir erlaubt, noch eine Lupe mit hineinzubasteln. Und der relevante Bildausschnitt ist auf der rechten Seite permanent zu sehen.

Photo: RJAA © 2017 by CJ

Motorschiffe

Zur kuestennahen Umrundung des fuer den ehemaligen Ostblock namengebenden Gewaessers stehen zwei Motorschiffe mit zusammen fast 1BRT bereit. 😉

Die Fahrzeuge wurden dem Gewicht der Besatzungsmitglieder angepasst.

Crew #2*

  • SU
  • sehr leichte Knochen
  • KTM 1050 Adventure
Crew #1*

  • SN
  • schwere Knochen
  • KTM 1290 Adventure

* Die Zuteilung der crew designating numbers wurde basierend auf unterschiedlichen Kriterien wie alphabetische Reihenfolge, Alter, Gewicht, bla, bla, bla, … vorgenommen. Erwartungsgemaess handelt es sich dabei um Unterscheidungsmerkmale, bei denen ich die Nase vorn habe.

Blogstart

Moin,

ein an dieser Stelle nicht weiter benanntes Besatzungsmitglied hatte, kurz nachdem es sich einen MoFa-Fuehrerschein und ein MoFa gekauft hatte, die Idee, um die Ostsee zu fahren. Und seit Herbst 2016 planen wir daher mehr oder weniger lose an diesem Trip herum. Ich habe den Fuehrerschein uebrigens seit 1989.

Nachdem ich die Planung der Strecke an mich gerissen hatte, wurden aus den urspruenglich anvisierten 3tkm mal eben 7tkm+. Der Tag Pause in St.Petersburg musste dafuer leider gestrichen werden. 😉

Die Strecke sieht jetzt ungefaehr wie folgt aus:

Aufgrund der Beschraenkungen von GoogleMaps war eine detailliertere Darstellung nicht moeglich. Daher fehlen einige Tagesziele und die Gesamtstrecke wird leider nicht korrekt berechnet. Aber als Ueberblick reicht das vollkommen. Ausser uns will ja sowieso keiner mitfahren.